Dezember, 2009

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  • Winterdekoration für Kinder: ein Schneemann aus Filz

    Schneemann_1

    Filz ist ein weiches, warmes Material und eignet sich sehr gut, um daraus Stofftiere oder Dekorationsobjekte zu nähen. Filz gibt es aus echter Schurwolle oder auch aus Kunstfaser – ersterer ist natürlicher und zweiterer ist günstiger.

    In diesem Projekt machen wir einen Schneemann mit einer Schlaufe, den man zB auf eine Türschnalle hängen (falls die Kinderhände genug Selbstbeherrschung haben, ihn nicht von dort herunter zu holen und gleich damit zu spielen :-)) oder weiterschenken kann.

    An Material benötigen wir:

    • Papier für die Zuschnittschablonen
    • Je ein großes Stück Filz für die Körpervorder- und rückseite (in der gleichen Farbe oder unterschiedliche Farben)
    • Filz für Knöpfe, Augen, Nase, Schal und Schlaufe
    • Stickgarn (5-fädig) in den Farben der Filze oder kontrastierend
    • Füllwatte

    Bei den Farben des Filz und des Garns kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen – wir haben folgende gewählt:

    • Vorderseite – Filz: weiß, Garn: tannengrün
    • Rückseite – Filz: hellblau
    • Augen – Filz: dunkelbraun, Garn: hellblau
    • Nase – Filz: orange, Garn: hellblau
    • Mund – Garn: tannengrün
    • Schal – Filz: rotbraun, Garn: tannengrün
    • Knöpfe – Filz: hellblau, Garn: weiß
    • Schlaufe: Filz: hellblau, Garn: weiß

    Je nachdem, wie groß unser Schneeman werden soll, zeichnen wir diesen für die Zuschnittschablone auf ein Blatt Papier (für schöne Rundungen kann man einen Zirkel zu Hilfe nehmen). Auch Augen, Nase, Schal und Knöpfe zeichnen wir ein.

    Dann schneiden wir den Schneemann aus und übertragen den Umriss auf ein zweites Blatt Papier. Jetzt können wir Augen, Nase, Schal und Knöpfe aus dem ersten Blatt ausschneiden (wer mag kann diese Teile auch ohne vorzeichnen nach Gefühl aus dem Filz schneiden – haben wir bei den Augen und der Nase gemacht). Für die Schlaufe benötigen wir ein Rechteck von ca. 26cm x 1,7cm.

    Mit einem Filzstift übertragen wir die Teile auf den Filz (für die Körperteile brauchen wir ca. 1cm Nahtzugabe!) und schneiden innerhalb der Markierung aus.

    Als nächstes nähen wir die Teile der Vorderseite auf den Körper des Schneemanns (ev. mit Stecknadeln fixieren). Dabei kann man verschiedene Nähstiche verwenden: Knöpfe, Augen und Nase haben wir mit einem Rückstich angenäht (Stichweite ca. 2-3mm), den Schal mit offenem Rückstich (dabei wird von unten doppelt so weit, wie der oben sichtbare Stich lang ist, vorgestochen).

    Nase und Schal haben wir außerdem nicht zur Gänze angenäht damit diese etwas wegstehen können.

    Die Schlaufe haben wir auch mit großem Rückstich genäht (den Filzstreifen längs in die Hälfte falten und mit Stecknadeln fixieren, dann nähen). Den Mund haben wir nur mit Rückstichen genäht.

    Wenn alle Teile aufgenäht sind können wir Vorder- und Rückteneil aufeinanderlegen, die Schlaufe oben dazwischenschieben und die Teile mit Stecknadeln fixieren. Dann nähen wir Vorder- und Rückenteil mit großen offenen Rückstichen zusammen, wobei wir die Naht 1cm innerhalb des Randes anlegen. Die Naht beginnen wir an der Unterseite (also bei den „Füßen“), denn von dort aus werden wir später das Füllmaterial einfüllen. Um die Schlaufe sicher anzunähen haben wir diesen Bereich mit dem normalen Rückstich genäht. Unten angekommen lassen wir noch ca. 5 cm offen.

    Jetzt stopfen wir die Füllwatte in den Schneemann hinein (ein Kochlöffelstiel leistet dabei gute Hilfe) und achten darauf, daß alle Bereiche gut ausgefüllt sind. Auch in den Bereich bei der Öffnung füllen wir noch etwas mehr Watte hinein als notwendig erscheint, da die Watte nach dem Schließen der Naht wieder etwas mehr Platz hat.

    Die Öffnung kann nun geschlossen werden und das Fadenende vernähen wir gut.

    Zuletzt schneiden wir noch die Nahtzugabe so zurecht, daß der Rand gleichmäßig von der Naht entfernt ist.

    Schneemann_2

    Ebenfalls Handgemacht

  • Winterdekoration für Kinder: ein Schneemann aus Filz

    Schneemann_1

    Filz ist ein weiches, warmes Material und eignet sich sehr gut, um daraus Stofftiere oder Dekorationsobjekte zu nähen. Filz gibt es aus echter Schurwolle oder auch aus Kunstfaser – ersterer ist natürlicher und zweiterer ist günstiger.

    In diesem Projekt machen wir einen Schneemann mit einer Schlaufe, den man zB auf eine Türschnalle hängen (falls die Kinderhände genug Selbstbeherrschung haben, ihn nicht von dort herunter zu holen und gleich damit zu spielen :-)) oder weiterschenken kann.

    An Material benötigen wir:

    • Papier für die Zuschnittschablonen
    • Je ein großes Stück Filz für die Körpervorder- und rückseite (in der gleichen Farbe oder unterschiedliche Farben)
    • Filz für Knöpfe, Augen, Nase, Schal und Schlaufe
    • Stickgarn (5-fädig) in den Farben der Filze oder kontrastierend
    • Füllwatte

    Bei den Farben des Filz und des Garns kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen – wir haben folgende gewählt:

    • Vorderseite – Filz: weiß, Garn: tannengrün
    • Rückseite – Filz: hellblau
    • Augen – Filz: dunkelbraun, Garn: hellblau
    • Nase – Filz: orange, Garn: hellblau
    • Mund – Garn: tannengrün
    • Schal – Filz: rotbraun, Garn: tannengrün
    • Knöpfe – Filz: hellblau, Garn: weiß
    • Schlaufe: Filz: hellblau, Garn: weiß

    Je nachdem, wie groß unser Schneeman werden soll, zeichnen wir diesen für die Zuschnittschablone auf ein Blatt Papier (für schöne Rundungen kann man einen Zirkel zu Hilfe nehmen). Auch Augen, Nase, Schal und Knöpfe zeichnen wir ein.

    Dann schneiden wir den Schneemann aus und übertragen den Umriss auf ein zweites Blatt Papier. Jetzt können wir Augen, Nase, Schal und Knöpfe aus dem ersten Blatt ausschneiden (wer mag kann diese Teile auch ohne vorzeichnen nach Gefühl aus dem Filz schneiden – haben wir bei den Augen und der Nase gemacht). Für die Schlaufe benötigen wir ein Rechteck von ca. 26cm x 1,7cm.

    Mit einem Filzstift übertragen wir die Teile auf den Filz (für die Körperteile brauchen wir ca. 1cm Nahtzugabe!) und schneiden innerhalb der Markierung aus.

    Als nächstes nähen wir die Teile der Vorderseite auf den Körper des Schneemanns (ev. mit Stecknadeln fixieren). Dabei kann man verschiedene Nähstiche verwenden: Knöpfe, Augen und Nase haben wir mit einem Rückstich angenäht (Stichweite ca. 2-3mm), den Schal mit offenem Rückstich (dabei wird von unten doppelt so weit, wie der oben sichtbare Stich lang ist, vorgestochen).

    Nase und Schal haben wir außerdem nicht zur Gänze angenäht damit diese etwas wegstehen können.

    Die Schlaufe haben wir auch mit großem Rückstich genäht (den Filzstreifen längs in die Hälfte falten und mit Stecknadeln fixieren, dann nähen). Den Mund haben wir nur mit Rückstichen genäht.

    Wenn alle Teile aufgenäht sind können wir Vorder- und Rückteneil aufeinanderlegen, die Schlaufe oben dazwischenschieben und die Teile mit Stecknadeln fixieren. Dann nähen wir Vorder- und Rückenteil mit großen offenen Rückstichen zusammen, wobei wir die Naht 1cm innerhalb des Randes anlegen. Die Naht beginnen wir an der Unterseite (also bei den „Füßen“), denn von dort aus werden wir später das Füllmaterial einfüllen. Um die Schlaufe sicher anzunähen haben wir diesen Bereich mit dem normalen Rückstich genäht. Unten angekommen lassen wir noch ca. 5 cm offen.

    Jetzt stopfen wir die Füllwatte in den Schneemann hinein (ein Kochlöffelstiel leistet dabei gute Hilfe) und achten darauf, daß alle Bereiche gut ausgefüllt sind. Auch in den Bereich bei der Öffnung füllen wir noch etwas mehr Watte hinein als notwendig erscheint, da die Watte nach dem Schließen der Naht wieder etwas mehr Platz hat.

    Die Öffnung kann nun geschlossen werden und das Fadenende vernähen wir gut.

    Zuletzt schneiden wir noch die Nahtzugabe so zurecht, daß der Rand gleichmäßig von der Naht entfernt ist.

    Schneemann_2

    Ebenfalls Handgemacht

  • Winterspaziergang in Oulu (Finnland)

    Hier in Österreich ist die Kälteperiode wieder vorrübergegangen und der schöne Schnee schmilzt dahin. Dieses Problem gibt es in Nordfinnland weniger – wenn es einmal geschneit hat, bleibt der Schnee wegen der kalten Temperaturen lange liegen und die Landschaft liegt in wunderschönem Weiß da.

    Da bietet sich ein Spaziergang durch Oulu, der nördlichsten Großstadt der EU, an. Wobei diese Stadt mit ihren knapp 140.000 Einwohnern eigentlich eher wie ein größeres Dorf anmutet. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Möglichkeiten, rund ums Stadtzentrum Natur genießen zu können.
    Größere Kartenansicht

    Ein schöner Spaziergang führt von der Eisenbahnbrücke bei der Hintantie den Oulujoki (Oulufluß) entlang und dann über die Staudammbrücke durch den Oulupark in die Innenstadt hinein.

    Gleich bei der Eisenbahnbrücke kommen wir an Bäumen vorbei, die in einem zugefrorenen Tauwassersee stehen…

    Oulu_Winter_06_001

     

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    …und gehen weiter entlang des Oulujoki. Die eisige Kälte hat alles in ein funkelndes Kristallkabinett verwandelt und die tiefstehende Sonne rückt die Szene ins rechte Licht.

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    Wir überqueren nun die Staudammbrücke und können Eisschollen dabei beobachten, wie sie den Fluß gemächlich abwärts treiben.

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    Weiter geht es durch den Ainola-Park mit seinem tollen Licht-und-Schatten-Spiel von Sonne und Flora.

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    Inzwischen sind wir am alten Marktplatz mit seinen Markthallen („Kauppahalli“) angekommen. Hier stehen noch alte, tiefrot gestrichene Blockhütten, die früher als Lagerhäuser verwendet wurden (Oulu liegt am Meer und einst dienten diese „Magasiini“ als Salzspeicher). Der Marktplatz dient im Winter manchmal auch als Eislaufplatz – Wasser wird aufgespritzt und nach einpaar Stunden wird hier kostenlos eisgelaufen.

    Zurzeit ist allerdings keine Eislauffläche vorhanden und wir gehen weiter an der Polizeimann-Statue (sie erinnert an jenen Wachmann, der einst dafür gesorgt hatte, daß am Marktplatz Recht und Ordnung herrschte) vorbei in Richtung Hauptbücherei und Stadttheater, beide scheinbar nach sowjetästhetischen Aspekten entworfen und nicht so recht in den idyllischen Platz passend.

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    Doch die warme Nachmittagssonne verwandelt jeden noch so häßlichen Betonklotz in eine Schönheit…

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    …und jede minimalistische Laternezeile in einen Kronleuchter:

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    Da wir schon einmal hier sind gehen wir noch weiter in Richtung Pikisaari (Korkiasaari auf Google Maps), einer kleinen Insel, auf der fast ausschließlich alte bunte Holzwohnhäuser, ein ausgezeichnetes Restaurant mit lokalen Spezialitäten und eine Schule für kreative und handwerkliche Berufe stehen. Auf der Insel leben viele Künstler und Handwerker und haben dort auch ihre Ateliers oder Werkstätten.

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    Auf der Brücke haben wir einen tollen Blick auf die Wohnbauten aus den 60er-Jahren, wie sie in der Nachmittagssonne glühen.

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    Jetzt geht es langsam wieder zurück zum Ausgangspunkt unseres Spazierganges.  Die Sonne wird nun bald untergegangen sein und so versinkt die Winterlandschaft in eine warme Abendstimmung.

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    Ein letztes Mal noch zücke ich meine Kamera und fange die Lichtstimmung vor der blauen Stundeein:

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    Zuhause gibt es erst einmal einen heißen Tee und dann wird auch schon der Saunaofen angeheizt – das gefällt!

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