November, 2009

You are here: Home - 2009 - November

  • Wanderung aufs Hocheck (NÖ)

    Diese Wanderung ist für den Kinderwagen nicht geeignet, ist aber mit einer Rückentrage machbar. Wenn Kinder zu Fuß mitgehen, sollte man bedenken, daß je ca. 600 Höhenmeter im An-/Abstieg zurückgelegt werden und eine Stelle im Abstieg (ca. 100m) sehr steil ist und Kinder dort je nach Trittsicherheit an der Hand genommen werden sollten. Als Ganztageswanderung angelegt ist sie besonders im Herbst mit einer ungefähren Gesamtgehzeit von 4-5h ein schönes Unternehmen in der frischen Luft.

    Wanderung Nr. 2 in „Wiener Hausberge – Rother Wanderführer“.

    Ausgangspunkt: Altenmarkt a. d. Triesting (NÖ).

    Wir beginnen die Wanderung in Altenmarkt an der Triesting. Vom Parkplatz machen wir uns auf den Weg zum Heimkehrer-Brünnl.

    IMG_0026

    Durch einen bunten, herbstlichen Wald geht es immer weiter hinauf in Richtung Mittagskogel.

    IMG_0036

    IMG_0037

    IMG_0051

    Über den Hans-Wiesenhofer-Steig wandern wir immer weiter, am Wildenauer-Brunnen vorbei, bis wir zum Kamm des Hocheck kommen.

    IMG_0057

    IMG_0058

    Dort kommen wir an die Weggabelung, bei der es nach rechts hinauf zum Gipfel (und Schutzhaus) des Hocheck geht.

    IMG_0072

    Wir begegnen einer Schafherde, die im kleinen Wäldchen lagert und uns zufrieden aber aufmerksam beobachtet.

    IMG_0067

    Am Schutzhaus angelangt legen wir eine Pause ein. Dort gibt es interessante Speisen, zum Beispiel Lamm-Cevapcici – und natürlich ein wohlverdientes Bier.

    IMG_0080

    Nachdem nun alle wieder zu Kräften gekommen sind, packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg wieder hinunter ins Tal. Dabei treffen wir gleich bei der Hütte zottelige Hochlandrinder (Yaks?) die dem mittlerweile stark böigen Wind gleichmütig trotzen.

    IMG_0106

    Wir gehen ein kurzes Stück am gleichen Weg hinunter (an den Schafen vorbei) und bei der Weggabelung auf der rechten Abzweigung am Karrenweg (Nr. 448) weiter.

    IMG_0118

    Am Matrasweg (gelb bezeichnet) gehen wir hinauf auf den Kienberg und wieder hinunter. Auf die Forststraße kommen wir nur über einen sehr steilen Waldhang, der aber wegen des weichen Bodens recht gut begehbar ist.

    IMG_0121

    Weiter geht es in einem weiten Bogen um den Gemeindeberg herum nach Altenmarkt, und dort auf der Bundesstraße 18 wieder zurück zum Parkplatz.

    IMG_0044

  • Selbstgemachte Marmelade

    MarmeladeHead

    Marmelade selbst herzustellen ist einfach, spart Geld und man weiß, was drinnen ist. Da ich den frischen Fruchtgeschmack des Obstes erhalten möchte verwende ich bei der Herstellung der Marmelade relativ wenig Zucker. Und zwar in folgendem Verhältnis:

    • 1kg Obst (entsteint)
    • 300g Zucker
    • 100g Gelierzucker 1:1

    oder

    • 1kg Obst
    • 300g Gelierzucker 1:3

    Wer keinen Wert auf eine dickliche Konsistenz der Marmelade legt kann den Gelierzucker auch weglassen.

    ZUBEREITUNG

    Gläser und Deckel müssen unbedingt entkeimt werden. Dazu kocht man sie in einem großen Topf einige Minuten lang ab und läßt sie auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen (Deckel trockenwischen).

    Währenddessen werden die Früchte von Stielen befreit und gut gewaschen.

    Unsaubere Stellen werden großzügig weggeschnitten. Danach wird der Kern entfernt  und die Früchte geviertelt.

    Marmelade_007

    Jetzt geben wir die Früchte in einen großen Topf und mischen sie gut mit dem Zucker durch. Dadurch geben die Fruchtstücke Saft ab.

    Danach wird der Herd eingeschalten und dabei wird darauf geachtet, daß die Fruchtstücke nicht anbrennen (regelmäßig durchrühren).

    Marmelade_003

    Wenn die Fruchtstückchen weicher sind kann man sie mit einem Stabmixer auf die gewünschte Größe bringen. Von „große Stücke und dünner Sirup dazwischen“ bis „homogene Masse die auf der Semmel schön stehen bleibt“ ist alles erlaubt.

    Wenn die Masse zu köcheln beginnt muß die Temperatur so weit gedrosselt werden, daß die Masse leise vor sich hin köchelt. Der sich bildende Schaum wird mit einer Siebkelle regelmäßig abgeschöpft.

    Die Masse lassen wir so lange köcheln bis sie beginnt, einzudicken (Alternative: 10 Minuten köcheln lassen, unabhängig davon, wie dick die Marmelade ist. Dadurch bleiben mehr Vitamine erhalten).

    Hat die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht, wird sie mit Hilfe eines Marmeladetrichters in die vorbereiteten Einmachgläser gefüllt (am besten mit Hilfe eines Marmeladetrichters). Die Gläser werden bis ca. 1cm unterm Rand angefüllt. Jetzt werden die Gläser mit den Deckeln gut verschlossen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf gestellt (die heiße Marmelade sterilisiert so den Deckelbereich).

    Marmelade_005

    Jetzt beschriftet man die Gläser mit der Jahreszahl (selbstgemachte Etiketten kann man zB am PC entwerfen und mit Kleister oder Klebestick aufkleben) – die Marmelade ist ca. 1 Jahr haltbar.

    Wenn sich dieses Jahr zu Ende neigt und bereits neue Marmelade hergestellt wird kann man die restlichen Gläser des Vorjahres gut in Naturjoghurt oder Sauerrahm eingerührt genießen und so schneller verbrauchen.

    Ebenfalls Handgemacht

  • Wanderung aufs Hocheck (NÖ)

    Diese Wanderung ist für den Kinderwagen nicht geeignet, ist aber mit einer Rückentrage machbar. Wenn Kinder zu Fuß mitgehen, sollte man bedenken, daß je ca. 600 Höhenmeter im An-/Abstieg zurückgelegt werden und eine Stelle im Abstieg (ca. 100m) sehr steil ist und Kinder dort je nach Trittsicherheit an der Hand genommen werden sollten. Als Ganztageswanderung angelegt ist sie besonders im Herbst mit einer ungefähren Gesamtgehzeit von 4-5h ein schönes Unternehmen in der frischen Luft.

    Wanderung Nr. 2 in „Wiener Hausberge – Rother Wanderführer“.

    Ausgangspunkt: Altenmarkt a. d. Triesting (NÖ).

    Wir beginnen die Wanderung in Altenmarkt an der Triesting. Vom Parkplatz machen wir uns auf den Weg zum Heimkehrer-Brünnl.

    IMG_0026

    Durch einen bunten, herbstlichen Wald geht es immer weiter hinauf in Richtung Mittagskogel.

    IMG_0036

    IMG_0037

    IMG_0051

    Über den Hans-Wiesenhofer-Steig wandern wir immer weiter, am Wildenauer-Brunnen vorbei, bis wir zum Kamm des Hocheck kommen.

    IMG_0057

    IMG_0058

    Dort kommen wir an die Weggabelung, bei der es nach rechts hinauf zum Gipfel (und Schutzhaus) des Hocheck geht.

    IMG_0072

    Wir begegnen einer Schafherde, die im kleinen Wäldchen lagert und uns zufrieden aber aufmerksam beobachtet.

    IMG_0067

    Am Schutzhaus angelangt legen wir eine Pause ein. Dort gibt es interessante Speisen, zum Beispiel Lamm-Cevapcici – und natürlich ein wohlverdientes Bier.

    IMG_0080

    Nachdem nun alle wieder zu Kräften gekommen sind, packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg wieder hinunter ins Tal. Dabei treffen wir gleich bei der Hütte zottelige Hochlandrinder (Yaks?) die dem mittlerweile stark böigen Wind gleichmütig trotzen.

    IMG_0106

    Wir gehen ein kurzes Stück am gleichen Weg hinunter (an den Schafen vorbei) und bei der Weggabelung auf der rechten Abzweigung am Karrenweg (Nr. 448) weiter.

    IMG_0118

    Am Matrasweg (gelb bezeichnet) gehen wir hinauf auf den Kienberg und wieder hinunter. Auf die Forststraße kommen wir nur über einen sehr steilen Waldhang, der aber wegen des weichen Bodens recht gut begehbar ist.

    IMG_0121

    Weiter geht es in einem weiten Bogen um den Gemeindeberg herum nach Altenmarkt, und dort auf der Bundesstraße 18 wieder zurück zum Parkplatz.

    IMG_0044

  • Selbstgemachte Marmelade

    MarmeladeHead

    Marmelade selbst herzustellen ist einfach, spart Geld und man weiß, was drinnen ist. Da ich den frischen Fruchtgeschmack des Obstes erhalten möchte verwende ich bei der Herstellung der Marmelade relativ wenig Zucker. Und zwar in folgendem Verhältnis:

    • 1kg Obst (entsteint)
    • 300g Zucker
    • 100g Gelierzucker 1:1

    oder

    • 1kg Obst
    • 300g Gelierzucker 1:3

    Wer keinen Wert auf eine dickliche Konsistenz der Marmelade legt kann den Gelierzucker auch weglassen.

    ZUBEREITUNG

    Gläser und Deckel müssen unbedingt entkeimt werden. Dazu kocht man sie in einem großen Topf einige Minuten lang ab und läßt sie auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen (Deckel trockenwischen).

    Währenddessen werden die Früchte von Stielen befreit und gut gewaschen.

    Unsaubere Stellen werden großzügig weggeschnitten. Danach wird der Kern entfernt  und die Früchte geviertelt.

    Marmelade_007

    Jetzt geben wir die Früchte in einen großen Topf und mischen sie gut mit dem Zucker durch. Dadurch geben die Fruchtstücke Saft ab.

    Danach wird der Herd eingeschalten und dabei wird darauf geachtet, daß die Fruchtstücke nicht anbrennen (regelmäßig durchrühren).

    Marmelade_003

    Wenn die Fruchtstückchen weicher sind kann man sie mit einem Stabmixer auf die gewünschte Größe bringen. Von „große Stücke und dünner Sirup dazwischen“ bis „homogene Masse die auf der Semmel schön stehen bleibt“ ist alles erlaubt.

    Wenn die Masse zu köcheln beginnt muß die Temperatur so weit gedrosselt werden, daß die Masse leise vor sich hin köchelt. Der sich bildende Schaum wird mit einer Siebkelle regelmäßig abgeschöpft.

    Die Masse lassen wir so lange köcheln bis sie beginnt, einzudicken (Alternative: 10 Minuten köcheln lassen, unabhängig davon, wie dick die Marmelade ist. Dadurch bleiben mehr Vitamine erhalten).

    Hat die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht, wird sie mit Hilfe eines Marmeladetrichters in die vorbereiteten Einmachgläser gefüllt (am besten mit Hilfe eines Marmeladetrichters). Die Gläser werden bis ca. 1cm unterm Rand angefüllt. Jetzt werden die Gläser mit den Deckeln gut verschlossen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf gestellt (die heiße Marmelade sterilisiert so den Deckelbereich).

    Marmelade_005

    Jetzt beschriftet man die Gläser mit der Jahreszahl (selbstgemachte Etiketten kann man zB am PC entwerfen und mit Kleister oder Klebestick aufkleben) – die Marmelade ist ca. 1 Jahr haltbar.

    Wenn sich dieses Jahr zu Ende neigt und bereits neue Marmelade hergestellt wird kann man die restlichen Gläser des Vorjahres gut in Naturjoghurt oder Sauerrahm eingerührt genießen und so schneller verbrauchen.

    Ebenfalls Handgemacht

  • Rundwanderung bei Mayerling (NÖ)

    Leichte Wanderung mit wenigen, kurzen Steigungen. Teile der Wanderung führen über eine Landstraße. Für Kinderwägen geeignet, große Räder von Vorteil, mit Buggys auch befahrbar. Gesamtgehzeit ca. 3h (ohne Pausen). Bei nassem Wetter bzw. nassem Boden sind Teile der Strecke recht matschig – oft kann man aber auf Wiesenränder ausweichen.

    Im Winter nur bedingt empfehlenswert, da der Boden dann sehr schlammig sein wird. Bei Frost wahrscheinlich eher im Winter mit dem Kinderwagen befahrbar.

    Ausgangspunkt: Mayerling (NÖ).

    Diese Wanderung führt uns von Mayerling über Wiesen auf den Arnstein zu einem schönen Rastplatz unter einer alten Föhre und über eine Waldstraße wieder zurück zum Ausgangspunkt. Besonders bei Groisbach und bei der Föhre ist die Landschaft mit ihren sanften Hügeln und vereinzelt stehenden Bäumen sehr idyllisch – der herbstliche Nebel tut das seinige.

    Wir parken das Auto in Mayerling am Parkplatz vor dem Schloß, gehen die Autostraße kurz in richtung Alland zurück und biegen nach links in die Straße nach Maria Raisenmarkt. Da wir den Weg durch Untermeierhof, der über einen Pfad weiterführt, nicht gefunden haben, spazieren wir an der Autostraße weiter entlang.

    IMG_0187

    Bei der Haltestelle biegen wir nach rechts in die Straße nach Untermeierhof ein. Dort, wo die Straße im Dorf eine Spitzkehre nach rechts macht wenden wir uns nach links und gehen auf dem Güterweg in Richtung Groisbach weiter.

    IMG_0192

    Wegen des feuchten Wetters ist der Weg sehr schlammig und unsere Schuhe und Kinderwagenreifen beginnen vollzuklumpen.

    IMG_0193

    Es gibt aber nicht nur Schlamm für die Kleinen zu bewundern, sondern auch die ersten schönen, herbstlichen Laubbäume.

    IMG_0194

    IMG_0197

    Hier kommen wir an einer Schafherde vorbei die uns relativ gelassen begutachtet bzw. gekonnt ignoriert.

    IMG_0196

    Gleich darauf kommen wir zu einer kleinen Brücke, die über den Bach führt und weiter geht es auf Groisbach zu.

    IMG_0198

    In Groisbach hat man schöne Aussichten – sanfte Hügelfelder, vereinzelt wach(s)ende (Obst-)Bäume, buntes Laub.

    IMG_0199

    IMG_0202

    Wir wandern durch Groisbach hindurch und kommen zu einem hölzernen Wegweiser nach Raisenmarkt. Es geht also nach links die Kiesstraße hinauf, ein sehr kurzer aber recht steiler Anstieg.

    Oben angekommen sieht man gleich die alte Föhre und die Bankerln darunter laden zu einer kleinen Jause ein.

    IMG_0208

    Unter den ausladenden Ästen der alten Föhre läßt sich´s besonders gut schlafen oder jausnen.

    IMG_0205

    IMG_0204

    Wieder gestärkt geht es weiter zurück zur Weggabelung und dann nach rechts den Hügel hinunter und wieder hinauf zu einer weiteren Anhöhe im Wald.

    IMG_0211

    An einer der kommenden Weggabelungen könnte man, wenn man ohne Kinderwagen unterwegs wäre, einen Abstecher zur Burgruine machen.

    Ab hier geht es wieder auf einer Straße weiter und wir kommen an wunderschön herbstlich gefärbten Bäumen vorbei.

    IMG_0214

    Der Weg ist von bunter Botanik gesäumt, die wegen der feuchten Luft noch mehr leuchtet als bei trockenem Wetter.

    IMG_0221

    IMG_0219

    IMG_0216

    IMG_0226

    Es geht weiter hinunter durch den Wald bis wir schließlich in Maria Raisenmarkt ankommen.

    IMG_0229

    Hier könnte man an der Kirche links abbiegen, einen kurzen Anstieg hinaufgehen und über einen Wiesenweg nach Untermeierhof zurückwandern (von dort auf gleichem Weg wieder zurück nach Mayerling).

    Wegen des schlammigen Bodens bleiben wir aber auf der Autostraße und wandern auf dieser gemütlich wieder nach Mayerling zurück.

    IMG_0227

    Die obligatorische Einkehr darf auch dieses Mal nicht fehlen – wir nehmen unsere verspätete Mittagsmahlzeit im „Gasthof zum Alten Jagdschloß“ zu uns (typische österreichische Küche) und lassen den Tag dort in der gemütlichen Kaminstube ausklingen.

    IMG_0234

Back to top