HANDGEMACHT

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  • DAS BESTE SCHNELLE & EINFACHE KARTOFFELGRATIN

    KartoffelgratinHead

    Rezepte für Kartoffelgratin gibt es viele – das Folgende habe ich aus der Not heraus und aus Mangel an Zutaten selbst erdacht, und da es trotz seiner Einfachheit ein absolut überzeugendes Resultat ergibt, möchte ich es euch hier vorstellen.

    ZUTATEN

    • 500g Kartoffeln (nicht mehlig)
    • 250ml Schlagobers
    • Salz
    • Gewürze
    • (Kräuter, Knoblauch, Käse; nach Bedarf und Wunsch)

     

    ZUBEREITUNG

    1. Ofen auf 200°C vorheizen
    2. währenddessen die Kartoffeln schälen, waschen und in 5mm dicke Scheiben schneiden (am schnellsten geht das mit einer Mandoline oder einem Gemüsehobel)
    3. die geschnittenen Kartoffeln in einen Bräter oder eine Auflaufform geben
    4. Schlagobers mit Salz würzen und kosten: es sollte einen Tick zu salzig schmecken
    5. nach Wunsch können folgende Gewürze dazugegeben werden: 1-2 gehackte/gepresste Knoblauchzehen, getrockneter Majoran/Basilikum/Rosmarin, ganzer Kümmel, Paprikapulver
    6. die Flüssigkeit über die Kartoffeln gießen und alles gut durchmischen. Wer möchte, kann auch noch etwas Käse (Emmentaler, Bergkäse) darüberreiben
    7. ab in den Ofen und ca. 40 Minuten backen – die Oberssauce sollte eindicken und die Oberfläche schön angebräunt sein
    8. fertig!

     

    Das Gratin schmeckt als vegetarisches Gericht besonders gut in Verbindung mit einem frischen, knackigen Salat. Als Beilage passt es sehr gut zu panierten oder angebratenen Hühnerstreifen.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und: Mahlzeit!

     

  • Perfektes Landbrot ohne Kneten

    Brot_1

    Die heißen Sommertage sind vorüber und der Backofen kann wieder angeworfen werden. Zeit, endlich wieder ein gutes selbst gemachtes Brot zu backen!

    B
    rot zu backen ist prinzipiell betrachtet eine zeitaufwändige Angelegenheit, wenn man dabei gute Ergebnisse erzielen will. Zwar gibt es Rezepte, die z.B. ein Focaccia Brot innerhalb eines Vormittags erzeugen lassen, doch mangelt es dem fertigen Brot of an Geschmack und Haltbarkeit.

    Vor etwa sechs Jahren hat Jim Lahey ein Brotrezept veröffentlicht, das bei einem Zeitaufwand von nur etwa 10 Minuten ein Ergebnis hervorbringt, das überrascht und überzeugt. Ohne Kneten, Formen oder anderer zeitaufwändiger Techniken kann jeder ein Brot backen, das in puncto Geschmack, Saftigkeit und Kruste Brot aus der Bäckerei ohne Mühe übertrifft. In diesem Artikel der New York Times beschreibt Lahey die Vorteile seiner Methode und hier kann man das Originalrezept lesen. Auch ein Buch hat Jim Lahey herausgebracht – für alle, die sich etwas eingehender mit seinen Rezepten beschäftigen möchten und Teigvarianten ausprobieren möchten. Empfehlenswert ist auch sein Buch über Pizza, das einen ähnlich einfachen, aber geschmackvollen Teig als Grundlage präsentiert.

    Das Erfolgsgeheimnis dieser Methode liegt einerseits in der langen Ruhezeit des Teiges, und andererseits darin, daß das Brot in einem geschlossenen „Ofen im Ofen“ gebacken wird – ein Gusseisenbräter (auch ein Topf oder Römertopf sind zur Not möglich) mit Deckel. Dadurch kann die Feuchtigkeit des Teiges nicht entweichen und der Teig bleibt herrlich saftig, das Brot geht stark auf.

    Neben dem Originalrezept gibt es mittlerweile eine große Anzahl erklärender Anleitungen im Internet. Eine sehr detaillierte und gut erklärte kann man bei esskultur.at finden (die Autorin dort hat sich auch die Mühe gemacht, eine Tabelle zu erstellen, an der man je nach gewünschtem Zeitpunkt, zu dem das Brot gegessen werden will, die Uhrzeit ablesen kann, zu der man am Vortag mit dem Mischen der Zutaten beginnen muss). Das Rezept für Weizenmehl wird hier sehr gut beschrieben, deshalb möchten wir hier nicht näher darauf eingehen und stattdessen ein Rezept für dieses Brot aus Dinkel- und Dinkelvollkornmehl.

    Zutaten mit Dinkelmehl

    • 200g Dinkelmehl
    • 200g Dinkelvollkornmehl
    • 300ml Wasser, nicht kalt aber auch nicht lauwarm
    • 1/4 TL Trockenhefe
    • 3/4 TL Salz

    Erforderliche Ausstattung

    • Gusseisenbräter mit Deckel mit ca. 24cm Durchmesser (alternativ tut es auch ein normaler großer Topf mit Deckel oder Alufolie als Deckel). Falls der Bräter einen Kunststoffgriff hat muss dieser abgenommen werden (zB bei LeCreuset-Brätern). Hier und am Ende des Beitrags habe ich einige Bräter als Beispiel aufgelistet (einfach anklicken):




    • Große Schüssel zum Anrühren und Gehenlassen des Teiges sowie zum Gehenlassen des fertigen Teiges
    • Backpapier
    • Teigkarte (je größer desto besser)
    • Geschirrtuch oder Frischhaltefolie
    • 2 Topflappen

     

    Die Zubereitung

    22 Stunden bevor das Brot fertig gebacken und essfertig ausgekühlt sein soll wird der Teig hergestellt. Dafür wird die Trockenhefe (oder eine entsprechende Menge frischer Hefe) sowie das Salz mit dem Mehl in einer großen Schüssel vermengt. Mit dem Wasser übergiessen und mit einem Kochlöffel Wasser und Mehl locker vermischen bis alles Mehl befeuchtet ist. Es wird nicht geknetet noch sonst irgendwie weiter bearbeitet – sobald der Teig eine klebrige Konsistenz erreicht hat ist die Arbeit vorerst getan – die Schüssel wird luftdicht mit Frischhaltefolie verschlossen und bei Raumtemperatur 16-18 Stunden stehen gelassen. Während dieser Zeit entwickelt der Teig Geschmack und die notwendige Struktur, die sonst durchs Kneten erreicht wird.

    Nach 18 Stunden (oder je nach Jahreszeit/Raumtemperatu auch früher oder später) kann man an der Oberfläche des Teiges Bläschen erkennen (siehe Bild) und er riecht deutlich säuerlich – ein Hinweis auf die erfolgreiche Arbeit der Hefe. Der Teig ist nach wie vor sehr weich, wenn man jetzt allerdings mit einem Finger hineinfährt und etwas Teig hochzieht kann man deutlich sehen, wie sich der Teig in langen Fasern ziehen lässt – er hat über Nacht Struktur bekommen. Auch hat er mindestens doppelt soviel Volumen als am Vortag.

    Eine Arbeitsfläche wird nun sehr dicht mit Mehl oder Gries bestreut. Das ist wichtig, da der feuchte Teig sonst unweigerlich kleben bleiben würde. Mit einem Schwung schabt man den Teig aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche, wo er ziemlich haltlos sofort auseinanderzulaufen beginnen wird. Jetzt kommen 4 Handgriffe zum Einsatz, die dem Teig weitere Struktur verleihen werden:

    • Auf der rechten Seite beginnend zieht man den Teig mit stark bemehlten Händen und einer bemehlten Teigkarte nach rechts weg von der Mitte, gerade soweit, daß er nicht einzureissen beginnt. Das langgezogene Stück Teig wird zurück in die Mitte geschlagen wie man ein Blatt Papier zusammenfaltet. Das Mehl, welches sich nun auf der Oberseite befindet streift man so gut wie möglich wieder ab.
    • Genauso verfährt man mit der linken Seite: Teig nach links wegziehen und wieder zur Mitte umschlagen, Mehl abstreifen.
    • Weiter geht es an der körperabgewandten Seite: wegziehen und zurückschlagen, Mehl abstreifen.
    • Zuletzt wir die körperzugewandte Seite gezogen und umgeschlagen.

     

    Nun befördert man den Teig auf ein stark bemehltes Stück Backpapier (dieses vorher zerknüllen und wieder glattstreichen) und hebt den Teig mit dem Backpapier in eine große Schüssel (das zerknitterte Backpapier passt sich dabei besser an die Schüssel an und legt keine Falten in den Teig). Diese wird mit Frischhaltefolie oder einem Geschirrtuch abgedeckt und der Teig bekommt jetzt 2 Stunden Zeit, nochmals zu gehen.

    Während der letzten halben bis dreiviertel Stunde (je nachdem, wie schnell der Ofen die Zieltemperatur erreicht) wird der Ofen auf 250 Grad aufgeheizt und dabei kommt der leere Gusseisenbräter auch mit in den Ofen. Sowohl Ofen als auch Bräter müssen wirklich vollständig aufgeheizt sein.

    Sobald die 2 Stunden vergangen sind und der Ofen 250 Grad anzeigt ist es Zeit, den Teig in den heißen Bräter zu verfrachten und diesen dann wieder in den Ofen. Diese Aktion erfordert etwas Konzentration und Vorsicht, da der Bräter sehr sehr heiß ist und man sich leicht verbrennen kann:

    • Bräter mit den Topflappen aus dem Ofen nehmen, Ofentür wieder schließen.
    • Deckel abheben (Topflappen!) und beiseite stellen (Ablagebrett vorbereiten!)
    • Teig mitsamt dem Backpapier in den Bräter heben (vorher eventuell Backpapierspitzen wegreißen, die hoch wegstehen). Alternativ kann man den Teig auch ohne Backpapier in den Bräter legen – dann muss der Bräterboden allerdings stark mit Mehl oder Gries ausgestreut werden.
    • Deckel wieder draufgeben (Topflappen!)
    • Bräter in den Ofen stellen (Topflappen!)

    Bei unveränderter Temperatur wird das Brot jetzt ca. 30 Minuten gebacken. Der Deckel darf dabei nicht entfernt werden – auch nicht, um nachzusehen, was sich so im Inneren des Bräters tut.

    Danach wird der Deckel entfernt (Topflappen!) – das Brot sollte jetzt schon zumindest hellbraun und aufgegangen sein und eine unregelmäßige Kruste haben.

    Das Brot wird dann solange weiter gebacken, bis die Kruste richtig dunkelbraun ist – das dauert etwa weitere 15 Minuten.

    Der Bräter wird nun wieder aus dem Ofen geholt (Topflappen!) und das Brot mit dem Backpapier aus dem Bräter gehoben. Es kann sein, daß das Backpapier dabei zerbröselt – dann muss der Brotlaib mit Hilfe zweier Holzkochlöffel und den Topflappen herausgehebelt und -geholt werden.

    Das Brot muss jetzt noch ca. 50 Minuten abkühlen, dann ist es perfekt.

    Das Erfolgsgeheimnis dieses Brotrezepts liegt im wesentlichen in folgenden drei Kniffen:

      1. Die Teigmischung wird etwa 16 Stunden sich selbst überlassen. Während dieser Zeit hat der Teig die Möglichkeit, Geschmack zu entwickeln, was bei einem Teig, der noch am selben Tat gebacken wird, nur schwer möglich ist.
      2. Der Teig hat eine sehr hohe Hydration von etwa 90% (auf 100% Mehl kommen 90% Wasser, grob erklärt). Derart feuchte Teige sind nur sehr schwer zu kneten und formen, nachdem dieser Teig aber weder geknetet noch (aufwändig) geformt werden muss, kann auch ein Nichtprofi damit arbeiten.
      3. Durch das Backen des Brotes im geschlossenen Bräter kann die entweichende Feuchtigkeit des Teiges den Backraum nicht verlassen. Das wiederum erzeugt eine Hitze-Dampf-Umgebung, die für das Aufgehen des Teiges große Bedeutung hat – die Krume des fertigen Brotes wird dadurch schön locker und saftig. Gleichzeitig hat das Brot aber eine knusprige Kruste.

     





    Ebenfalls Handgemacht

     

  • DAS BESTE SCHNELLE & EINFACHE KARTOFFELGRATIN

    KartoffelgratinHead

    Rezepte für Kartoffelgratin gibt es viele – das Folgende habe ich aus der Not heraus und aus Mangel an Zutaten selbst erdacht, und da es trotz seiner Einfachheit ein absolut überzeugendes Resultat ergibt, möchte ich es euch hier vorstellen.

    ZUTATEN

    • 500g Kartoffeln (nicht mehlig)
    • 250ml Schlagobers
    • Salz
    • Gewürze
    • (Kräuter, Knoblauch, Käse; nach Bedarf und Wunsch)

     

    ZUBEREITUNG

    1. Ofen auf 200°C vorheizen
    2. währenddessen die Kartoffeln schälen, waschen und in 5mm dicke Scheiben schneiden (am schnellsten geht das mit einer Mandoline oder einem Gemüsehobel)
    3. die geschnittenen Kartoffeln in einen Bräter oder eine Auflaufform geben
    4. Schlagobers mit Salz würzen und kosten: es sollte einen Tick zu salzig schmecken
    5. nach Wunsch können folgende Gewürze dazugegeben werden: 1-2 gehackte/gepresste Knoblauchzehen, getrockneter Majoran/Basilikum/Rosmarin, ganzer Kümmel, Paprikapulver
    6. die Flüssigkeit über die Kartoffeln gießen und alles gut durchmischen. Wer möchte, kann auch noch etwas Käse (Emmentaler, Bergkäse) darüberreiben
    7. ab in den Ofen und ca. 40 Minuten backen – die Oberssauce sollte eindicken und die Oberfläche schön angebräunt sein
    8. fertig!

     

    Das Gratin schmeckt als vegetarisches Gericht besonders gut in Verbindung mit einem frischen, knackigen Salat. Als Beilage passt es sehr gut zu panierten oder angebratenen Hühnerstreifen.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und: Mahlzeit!

     

  • Perfektes Landbrot ohne Kneten

    Brot_1

    Die heißen Sommertage sind vorüber und der Backofen kann wieder angeworfen werden. Zeit, endlich wieder ein gutes selbst gemachtes Brot zu backen!

    B
    rot zu backen ist prinzipiell betrachtet eine zeitaufwändige Angelegenheit, wenn man dabei gute Ergebnisse erzielen will. Zwar gibt es Rezepte, die z.B. ein Focaccia Brot innerhalb eines Vormittags erzeugen lassen, doch mangelt es dem fertigen Brot of an Geschmack und Haltbarkeit.

    Vor etwa sechs Jahren hat Jim Lahey ein Brotrezept veröffentlicht, das bei einem Zeitaufwand von nur etwa 10 Minuten ein Ergebnis hervorbringt, das überrascht und überzeugt. Ohne Kneten, Formen oder anderer zeitaufwändiger Techniken kann jeder ein Brot backen, das in puncto Geschmack, Saftigkeit und Kruste Brot aus der Bäckerei ohne Mühe übertrifft. In diesem Artikel der New York Times beschreibt Lahey die Vorteile seiner Methode und hier kann man das Originalrezept lesen. Auch ein Buch hat Jim Lahey herausgebracht – für alle, die sich etwas eingehender mit seinen Rezepten beschäftigen möchten und Teigvarianten ausprobieren möchten. Empfehlenswert ist auch sein Buch über Pizza, das einen ähnlich einfachen, aber geschmackvollen Teig als Grundlage präsentiert.

    Das Erfolgsgeheimnis dieser Methode liegt einerseits in der langen Ruhezeit des Teiges, und andererseits darin, daß das Brot in einem geschlossenen „Ofen im Ofen“ gebacken wird – ein Gusseisenbräter (auch ein Topf oder Römertopf sind zur Not möglich) mit Deckel. Dadurch kann die Feuchtigkeit des Teiges nicht entweichen und der Teig bleibt herrlich saftig, das Brot geht stark auf.

    Neben dem Originalrezept gibt es mittlerweile eine große Anzahl erklärender Anleitungen im Internet. Eine sehr detaillierte und gut erklärte kann man bei esskultur.at finden (die Autorin dort hat sich auch die Mühe gemacht, eine Tabelle zu erstellen, an der man je nach gewünschtem Zeitpunkt, zu dem das Brot gegessen werden will, die Uhrzeit ablesen kann, zu der man am Vortag mit dem Mischen der Zutaten beginnen muss). Das Rezept für Weizenmehl wird hier sehr gut beschrieben, deshalb möchten wir hier nicht näher darauf eingehen und stattdessen ein Rezept für dieses Brot aus Dinkel- und Dinkelvollkornmehl.

    Zutaten mit Dinkelmehl

    • 200g Dinkelmehl
    • 200g Dinkelvollkornmehl
    • 300ml Wasser, nicht kalt aber auch nicht lauwarm
    • 1/4 TL Trockenhefe
    • 3/4 TL Salz

    Erforderliche Ausstattung

    • Gusseisenbräter mit Deckel mit ca. 24cm Durchmesser (alternativ tut es auch ein normaler großer Topf mit Deckel oder Alufolie als Deckel). Falls der Bräter einen Kunststoffgriff hat muss dieser abgenommen werden (zB bei LeCreuset-Brätern). Hier und am Ende des Beitrags habe ich einige Bräter als Beispiel aufgelistet (einfach anklicken):




    • Große Schüssel zum Anrühren und Gehenlassen des Teiges sowie zum Gehenlassen des fertigen Teiges
    • Backpapier
    • Teigkarte (je größer desto besser)
    • Geschirrtuch oder Frischhaltefolie
    • 2 Topflappen

     

    Die Zubereitung

    22 Stunden bevor das Brot fertig gebacken und essfertig ausgekühlt sein soll wird der Teig hergestellt. Dafür wird die Trockenhefe (oder eine entsprechende Menge frischer Hefe) sowie das Salz mit dem Mehl in einer großen Schüssel vermengt. Mit dem Wasser übergiessen und mit einem Kochlöffel Wasser und Mehl locker vermischen bis alles Mehl befeuchtet ist. Es wird nicht geknetet noch sonst irgendwie weiter bearbeitet – sobald der Teig eine klebrige Konsistenz erreicht hat ist die Arbeit vorerst getan – die Schüssel wird luftdicht mit Frischhaltefolie verschlossen und bei Raumtemperatur 16-18 Stunden stehen gelassen. Während dieser Zeit entwickelt der Teig Geschmack und die notwendige Struktur, die sonst durchs Kneten erreicht wird.

    Nach 18 Stunden (oder je nach Jahreszeit/Raumtemperatu auch früher oder später) kann man an der Oberfläche des Teiges Bläschen erkennen (siehe Bild) und er riecht deutlich säuerlich – ein Hinweis auf die erfolgreiche Arbeit der Hefe. Der Teig ist nach wie vor sehr weich, wenn man jetzt allerdings mit einem Finger hineinfährt und etwas Teig hochzieht kann man deutlich sehen, wie sich der Teig in langen Fasern ziehen lässt – er hat über Nacht Struktur bekommen. Auch hat er mindestens doppelt soviel Volumen als am Vortag.

    Eine Arbeitsfläche wird nun sehr dicht mit Mehl oder Gries bestreut. Das ist wichtig, da der feuchte Teig sonst unweigerlich kleben bleiben würde. Mit einem Schwung schabt man den Teig aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche, wo er ziemlich haltlos sofort auseinanderzulaufen beginnen wird. Jetzt kommen 4 Handgriffe zum Einsatz, die dem Teig weitere Struktur verleihen werden:

    • Auf der rechten Seite beginnend zieht man den Teig mit stark bemehlten Händen und einer bemehlten Teigkarte nach rechts weg von der Mitte, gerade soweit, daß er nicht einzureissen beginnt. Das langgezogene Stück Teig wird zurück in die Mitte geschlagen wie man ein Blatt Papier zusammenfaltet. Das Mehl, welches sich nun auf der Oberseite befindet streift man so gut wie möglich wieder ab.
    • Genauso verfährt man mit der linken Seite: Teig nach links wegziehen und wieder zur Mitte umschlagen, Mehl abstreifen.
    • Weiter geht es an der körperabgewandten Seite: wegziehen und zurückschlagen, Mehl abstreifen.
    • Zuletzt wir die körperzugewandte Seite gezogen und umgeschlagen.

     

    Nun befördert man den Teig auf ein stark bemehltes Stück Backpapier (dieses vorher zerknüllen und wieder glattstreichen) und hebt den Teig mit dem Backpapier in eine große Schüssel (das zerknitterte Backpapier passt sich dabei besser an die Schüssel an und legt keine Falten in den Teig). Diese wird mit Frischhaltefolie oder einem Geschirrtuch abgedeckt und der Teig bekommt jetzt 2 Stunden Zeit, nochmals zu gehen.

    Während der letzten halben bis dreiviertel Stunde (je nachdem, wie schnell der Ofen die Zieltemperatur erreicht) wird der Ofen auf 250 Grad aufgeheizt und dabei kommt der leere Gusseisenbräter auch mit in den Ofen. Sowohl Ofen als auch Bräter müssen wirklich vollständig aufgeheizt sein.

    Sobald die 2 Stunden vergangen sind und der Ofen 250 Grad anzeigt ist es Zeit, den Teig in den heißen Bräter zu verfrachten und diesen dann wieder in den Ofen. Diese Aktion erfordert etwas Konzentration und Vorsicht, da der Bräter sehr sehr heiß ist und man sich leicht verbrennen kann:

    • Bräter mit den Topflappen aus dem Ofen nehmen, Ofentür wieder schließen.
    • Deckel abheben (Topflappen!) und beiseite stellen (Ablagebrett vorbereiten!)
    • Teig mitsamt dem Backpapier in den Bräter heben (vorher eventuell Backpapierspitzen wegreißen, die hoch wegstehen). Alternativ kann man den Teig auch ohne Backpapier in den Bräter legen – dann muss der Bräterboden allerdings stark mit Mehl oder Gries ausgestreut werden.
    • Deckel wieder draufgeben (Topflappen!)
    • Bräter in den Ofen stellen (Topflappen!)

    Bei unveränderter Temperatur wird das Brot jetzt ca. 30 Minuten gebacken. Der Deckel darf dabei nicht entfernt werden – auch nicht, um nachzusehen, was sich so im Inneren des Bräters tut.

    Danach wird der Deckel entfernt (Topflappen!) – das Brot sollte jetzt schon zumindest hellbraun und aufgegangen sein und eine unregelmäßige Kruste haben.

    Das Brot wird dann solange weiter gebacken, bis die Kruste richtig dunkelbraun ist – das dauert etwa weitere 15 Minuten.

    Der Bräter wird nun wieder aus dem Ofen geholt (Topflappen!) und das Brot mit dem Backpapier aus dem Bräter gehoben. Es kann sein, daß das Backpapier dabei zerbröselt – dann muss der Brotlaib mit Hilfe zweier Holzkochlöffel und den Topflappen herausgehebelt und -geholt werden.

    Das Brot muss jetzt noch ca. 50 Minuten abkühlen, dann ist es perfekt.

    Das Erfolgsgeheimnis dieses Brotrezepts liegt im wesentlichen in folgenden drei Kniffen:

      1. Die Teigmischung wird etwa 16 Stunden sich selbst überlassen. Während dieser Zeit hat der Teig die Möglichkeit, Geschmack zu entwickeln, was bei einem Teig, der noch am selben Tat gebacken wird, nur schwer möglich ist.
      2. Der Teig hat eine sehr hohe Hydration von etwa 90% (auf 100% Mehl kommen 90% Wasser, grob erklärt). Derart feuchte Teige sind nur sehr schwer zu kneten und formen, nachdem dieser Teig aber weder geknetet noch (aufwändig) geformt werden muss, kann auch ein Nichtprofi damit arbeiten.
      3. Durch das Backen des Brotes im geschlossenen Bräter kann die entweichende Feuchtigkeit des Teiges den Backraum nicht verlassen. Das wiederum erzeugt eine Hitze-Dampf-Umgebung, die für das Aufgehen des Teiges große Bedeutung hat – die Krume des fertigen Brotes wird dadurch schön locker und saftig. Gleichzeitig hat das Brot aber eine knusprige Kruste.

     





    Ebenfalls Handgemacht

     

  • EISKAFFEE

    Ein Klassiker für den Sommer ist Eiskaffee – in der hier vorgestellten Variante wird der Kaffee nicht vorgekühlt:

    • Einen doppelten Espresso oder Mokka in ein Glas geben
    • 2 Eiswürfel dazugeben
    • Kalte Milch langsam auf die Eiswürfel gießen – die Milch soll von den Eiswürfeln in den Kaffee „schweben“, so entsteht eine schöne Marmorierung im Glas
    • Eventuell noch eine Kugel Vanilleeis dazugeben
    • Als Dessert serviert kommt noch eine Schlagobershaube darüber, die man mit einpaar zerdrückten Kaffeebohnen garniert

     

    FERTIG!

     

    Rezept für schnell zubereiteten Eiskaffee | Handgemacht & fussgegangen

    Ebenfalls Handgemacht

  • PFIRSICH-MELONEN MARMELADE

    PfirsichMeloneHead

    Die Pfirsiche sind reif und auch die Melonen duften schön süß – die ideale Zeit, um das herrliche Fruchtaroma dieser beiden Obstsorten miteinander zu verbinden und für später zu konservieren. Gerade Pfirsiche eignen sich für die Herstellung von Marmelade sehr gut: ihr zartes Aroma wird durch das Einkochen noch verstärkt, und das Putzen und Schneiden der Früchte geht sehr schnell. Die Zuckermelone ergänzt das Aroma der Pfirsiche sehr gut und verleiht der Marmelade eine interessante Note.
    Wer dem Ganzen noch einen cremig-süßlichen Charakter geben möchte, gibt zum Schluss noch das Mark einer Vanilleschote dazu. Auch ein Schuss Campari, gehackte Minze, oder Mohnsamen machen sich darin sehr gut.

    ZUTATEN

    • 0,5kg Pfirsiche (entsteint)
    • 0,5kg Zuckermelone
    • 300g Gelierzucker 1:3
    • Zitronensäure oder Zitronensaft
    • nach Belieben eine Vanilleschote, Campari, gehackte Minze oder Mohnsamen

    Wer keinen Wert auf eine dickliche Konsistenz der Marmelade legt kann den Gelierzucker auch durch normalen Zucker ersetzen.

    ZUBEREITUNG

    Gläser und Deckel müssen unbedingt entkeimt werden. Dazu gießt man kochendes Wasser in die Gläser und lässt sie 5 Minuten stehen. Anschließend das heiße Wasser abgießen (Vorsicht!) und die Gläser kopfüber abtropfen lassen. Die Deckel werden entkeimt, indem man die Gläser nach dem Befüllen mit der heißen Marmelade verschlossen auf den Kopf stellt. Wer es riskieren möchte, kann sich die Prozedur des Entkeimens auch sparen und darauf vertrauen, daß die heiße Marmelade diese Aufgabe übernimmt – in diesem Fall muss die Marmelade während des Befüllens der Gläser immer noch köcheln – und die vollen verschlossenen Gläser ebenfalls für 5 Minuten auf den Kopf gestellt werden.

    Die Pfirsiche werden anschließend von den Stielresten befreit und gut gewaschen.

    Unsaubere und matschige Stellen werden großzügig weggeschnitten. Danach wird der Kern entfernt  und die Früchte geachtelt. Anschließend die Spalten klein schneiden.

    PfirsichMelone1

    Die Melone wird halbiert, die Kerne mit einem Löffel herausgeschabt und die Schale abgeschnipselt. Dann die Melone in Streifen und schließlich in Stücke schneiden.

    PfirsichMelone2

    Jetzt geben wir die Fruchtstücke in einen großen Topf und mischen sie gut mit dem Zucker durch. Dadurch geben die Fruchtstücke schon etwas Saft ab.

    Danach wird der Herd eingeschalten und dabei wird darauf geachtet, daß die Fruchtstücke nicht anbrennen. Das kann man vermeiden, indem man mit kleiner Temperatur anfängt, etwas Wasser in den Topf gießt und regelmäßig durchrührt.

    Wenn die Fruchtstückchen weicher sind kann man sie mit einem Stabmixer zu einem Muß mixen. Durch die Farbe in der Schale der Pfirsiche bekommt die Masse schön langsam einen herrlich lachsfarbenen Rosaton.

    Wenn die Masse zu köcheln beginnt muß die Temperatur so weit gedrosselt werden, daß sie leise vor sich hin köchelt. Der sich bildende Schaum wird mit einer Siebkelle regelmäßig abgeschöpft. Jetzt nocheinmal mit dem Stabmixer gut durchmixen – die Konsistenz sollte schön cremig sein.

    Die Masse lassen wir so lange köcheln bis sie beginnt, etwas einzudicken bzw. etwa 7 Minuten.

    Hat die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht, kann nun der Geschmack mit Zitronensäure oder -saft reguliert werden – einfach kosten und nach dem persönlichen Geschmack abschmecken. Auch kann jetzt das ausgekratzte Mark der Vanilleschote dazugegeben werden (nocheinmal kräftig durchmixen) oder die gehackten Kräuter, der Mohn oder Campari.

    Danach wird die Marmelade mit Hilfe eines Marmeladetrichters in die vorbereiteten Einmachgläser gefüllt (am besten mit Hilfe eines Marmeladetrichters). Die Gläser werden bis ca. 1cm unterm Rand angefüllt. Jetzt werden die Gläser mit den Deckeln gut verschlossen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf gestellt (die heiße Marmelade sterilisiert so den Deckelbereich).

    FERTIG!

    PfirsichMelone3

    Ebenfalls Handgemacht

  • Holunderblütengelée selbst gemacht

    HollergeleeHead

    Die Zeit der Holunderblüte ist wieder gekommen, und nachdem wir den Sirup bereits in der Flasche haben, ist Zeit, das wunderbare Aroma der Holunderblüten auch noch in Form eines Gelées für die kommenden Monate einzufangen.

    Die Herstellung des Gelées ist nicht schwieriger als die des Sirup – die Methode ist bis auf einpaar Details sogar die selbe, das Ergebnis ist ein optisch wie geschmacklich zart-aromatisches Gelée, das wunderbar am Frühstücksgebäck schmeckt oder auch zu Weichkäse und Schinken.

    ZUTATEN

    für 1 Liter Holundersud (ergibt etwa 13 Gläser Gelée à 100ml)

    • 10 Holunderdolden (am Tag des Sudansetztens gepflückt)
    • 350g Gelierzucker 1:3
    • Zitronensaft oder Zitronensäure
    • 5 Holunderdolden (am Folgetag gepflückt)

    Zubereitung

    • Wie bei der Herstellung des Sirup wird auch hier zuerst der Sud angesetzt. Dafür werden etwa 10 Blütendolden in ein Gefäß gegeben, mit ca. 1,2l Wasser übergossen und 24 Stunden abgedeckt stehen gelassen.
    • Am nächsten Tag wird der Sud abgeseiht (durch ein feines Sieb – oder noch besser durch ein Baumwolle- oder Leinentuch). Wir benötigen 1 Liter der Flüssigkeit.
    • Der Sud wird nun gemeinsam mit 350g Gelierzucker (1:3) langsam zum Kochen gebracht.
    • Die Blüten der frisch gepflückten Hollerdolden werden vorsichtig abgerupft und in die Einmachgläser verteilt – der Boden jedes Glases sollte locker mit Blüten bedeckt sein.

    Hollergelee1

    • Nach etwa 5-10 Minuten Kochzeit kostet man den entstandenen Sirup und reguliert die Säure mit der Zugabe von Zitronensaft oder Zitronensäure, das Gelée sollte eine leichte Säure haben.
    • Wenn der Geschmack zufriedenstellend ist, wird die Gelierprobe gemacht (einen halben Teelöffel des Sirup auf einen Teller tropfen, auskühlen lassen und probieren, ob die Substanz des Sirup schon leicht geléeartig ist). Geliert die Flüssigkeit am Teller ist der Sirup fertig zum Abfüllen in die Gläser.
    • Dazu verwendet man am besten wieder einen Marmeladetrichter (und ist besonders vorsichtig mit der gefährlich heißen Flüssigkeit). Die Gläser werden bis knapp unterm Rand angefüllt, sofort verschlossen und 5 Minuten auf den Deckel gestellt (das sterilisiert die Deckel). Danach dreht man die Gläser wieder um.
    • Sobald sich die Gläser nurmehr lauwarm anfühlen sollte der Inhalt soweit geliert sein, daß man ihn kurz aufschütteln kann – die Holunderblüten, welche sich mittlerweile lustlos am Glasboden angesammelt haben, werden dadurch schön im ganzen Glas verteilt und schweben ab nun schwerelos im Gelée.

    Nach etwa einer Woche kann man das erste Glas öffnen und genießen – alle anderen Gläser werden kühl und dunkel gelagert (oder hergeschenkt).

    Herrlich!

    Hollergelee2

    Ebenfalls Handgemacht

  • Walnußlikör aus Grünen Nüssen

    Walnusslikoer_1

    Walnußlikör kann sowohl aus Walnußkernen als auch aus den unreifen, grünen Nüssen hergstellt werden, und erstaunlicherweise schmecken beide Erzeugnisse eindeutig nach Walnuß. Der Likör aus grünen Nüssen ist fruchtiger als jener, der aus den Kernen hergestellt wird und nussiger schmeckt.

    Juni ist die richtige Zeit, um die grünen Nüsse zu sammeln, spätestens bis 24. Juni, so sieht es die Tradition vor. Jedenfalls dürfen die Nüsse noch keinen festen Kern entwickelt haben, was in warmen Zonen wie dem Wiener Becken und besonders bei konstant warmem Wetter bereits deutlich vorm 24. Juni der Fall sein kann! Also lieber zu früh als zu spät ernten.

    Rezepte für Walnußlikör gibt es so viele wie es Großmütter im Lande gab und gibt und jede hat ihr besonderes Geheimrezept, das dem Likör seine individuelle Note verleiht. Das eine sieht ganze Zitronen in Scheiben vor, das andere nur deren Schale, wieder ein anderes nimmt gleich Orangen dazu (nicht in Bio-Qualität natürlich, da es damals kein Nicht-Bio gab), mal finden nur Vanille und Zimtstangen ihren Weg in das Glas, mal dazu noch Anis, Rosinen und diverse andere Aroma gebende Gewürze.

    Hier sei ein Grundrezept gezeigt, daß man nach dem ersten erfolgreichen Versuch dann nach Belieben abändern und ergänzen kann:

    • 1 Liter Korn oder Obstler (40%)
    • 10 grüne Walnüsse
    • 200 Gramm Kandiszucker braun
    • 2 Zimtstangen
    • 1 Vanilleschote ganz
    • Schale einer Zitrone

    1. Die Walnüsse werden kurz gewaschen.
    2. Danach teilt man sie in zwei Hälften und gibt sie in ein großes Gefäß aus Glas wie dieses hier.
    3. Die restlichen Zutaten werden hinzugefügt, kurz umgerührt und das Gefäß mit Frischhaltefolie oder Cellophan luftdicht verschlossen.
    4. Jetzt kommt das Gefäß an einen Stellplatz, der regelmäßig von der heißen Frühsommersonne besucht wird und bleibt dort mindestens drei Wochen stehen.
    5. Danach wird der Sud umgerührt und abgeseiht. 
    6. Je nach Geschmack kann nun noch Läuterzucker (Zucker mit Wasser zu hellem Sirup kochen) hinzugefügt werden um die gewünschte Süße zu erreichen. Auf Flaschen aufgeteilt entwickelt der Likör nach einigen Monaten und noch mehr Jahren ein ausgeprägtes und rundes Aroma. Also am besten immer eine Flasche vom alten Jahrgang aufbehalten und für besondere Anlässe aufheben – der Likör gewinnt mit jedem Jahr an Güte und Aroma.

    Noch einpaar Gedanken zum Geschenk der Natur: alleine der Walnußbaum gibt mehr, als wir empfangen können. Im Frühjahr die grünen Nüsse, die man zu Likör, Schnaps und Magenbitter (man sagt Magenfreundliche Eigenschaften nach) oder eingesotten zu Schwarzen Nüssen als Beilage zu Fleisch und Desserts verarbeiten kann (auch dazu gibt es Rezepte, z.B. in „Die große Prato“ oder im Web). Die reifen Nüsse wiederum finden vielfache Verwendung in Gebäck, Kuchen, Müsli, Likör, in Honig eingelegt, oder als gesunde Nascherei pur gegessen. Die Färbekraft der Nußschalen fand immer schon Verwendung für Wolle und Textilien, die Gerbstoffe in der Lederherstellung. Die Wenigsten werden einen Sud aus Walnussblättern zum einreiben ihrer Pferde brauchen, um lästige Fliegen abzuwehren, aber auch das wäre möglich. Und diese Liste ließe sich nicht endlos aber doch noch lange fortsetzen. Wertvolle Geschenke am Straßenrand, man braucht nur davon zu nehmen.

    Ebenfalls Handgemacht

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