Juli, 2012

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  • Raxalpe: Preinerwand und Jakobskogel (NÖ)

    Gerade mit einem Kleinkind in der Rückentrage oder im Tragetuch möchte man kräftezehrende Anstiege vermeiden und trotzdem in alpinem Gelände unterwegs sein.

    Die Rax mit ihrer Seilbahn bietet sich hier an – man kann bequem (aber leider nicht günstig) mit der Gondel hinauf- und hinunterfahren und ab der Bergstation gibt es einige Möglichkeiten für längere und kürzere Wanderungen. Wer möchte, kann sich (mit seinen Kindern) auch einfach auf einer der schönen Plateauwiesen aufhalten und spazieren gehen – bis zum Ottohaus kommt man auch mit einem großrädrigen Kinderwagen gut voran (ob man einen solchen in die Gondel mitnehmen darf muss man vorher abklären!).

    Unsere Wanderung führte uns von der Bergstation zum Ottohaus, dann weiter über den Seeweg zur Holzknechthütte (Neue Seehütte) und von dort hinauf auf den Jakobskogel. Dann wieder hinunter zum Ottohaus und zur Bergstation zurück. Eine genaue Beschreibung der Wanderung findet man u.a. im Rother Wanderführer „Wiener Hausberge“.

    Hier die Beschreibung der Wanderung:

    Wir verlassen die Seilbahngondel in der Bergstation und folgen dem Weg zum Ottohaus.

    An der Weggabelung vorm Ottohaus schlagen wir den Weg nach rechts in Richtung Grünschacher ein und kommen auf einen Pfad, der uns in eine noch mit Latschen bewachsene und mit Frühlingsschnee bedeckte Landschaft führt.

    Weiter geht es auf einem steinigeren Weg immer weiter hinauf zum Schröckenfuxkreuz. Von dort gehen wir nach rechts hinab zur Holzknechthütte. Hier gönnen wir uns eine ausgiebige Jause und auch das Bier lädt verlorene Energien wieder auf.

    Von der Hütte müssen wir den gleichen Weg bis zum Schröckenfuxkreuz wieder zurückwandern. Dort gehen wir jetzt allerdings geradeaus weiter und steigen zum Gipfel der Preinerwand empor.

    Weiter geht es über Geröll und groben Fels zum Jakobskogel von wo aus man einen herrlichen Ausblick genießen kann.

    Jetzt geht es wieder zurück zum Ottohaus. Dabei durchwandern wir von Latschen gesäumte Pfade und kommen schließlich beim Ottohaus an.

    Nach einer Rast wandern wir gemütlich wieder zur Bergstation der Seilbahn zurück und fahren hinunter ins Tal.




  • Edelbrände von Hiebl

    HieblHead

    In Sachen Edelbrände versorgt uns die Supermarktlandschaft konsequent mit immer dem gleichen Einheitsbrei: Williamsbirne, Zwetschke, Marille.

    Da erstaunt den Genießer ein Blick auf die breite Palette der Brände, die bei der Destillerie HIEBL erzeugt werden. Dieser österreichische Edelbrenner hat auf der DESTILLATA 2011 so ziemlich alles an Preisen abgeräumt, was es zu holen gab: 6 Kategoriesiege, sieben weitere Gold- und 23 Silbermedaillen. Auf der Ab-Hof-Messe in Wieselburg heimsten seine Brände 5 Kategoriesiege ein und es gab weitere 14 Goldmedaillen. Grund genug, sich diesen Erzeuger einmal etwas näher anzusehen.

    Besonders interessant ist die weitgestreute Palette an verschiedenen Bränden, Geisten und Likören, sowie das Whisky- und Rumangebot. Da gibt es Klassiker vom Kernobst wie Apfel Gala, Speckbirne oder Rote Williams, vom Steinobst wie Zwetschke, Marille oder Weichsel, oder aus Trauben wie Muskat, Gewürztraminer oder Muskat Ottonel.
    Etwas auffälliger sind schon Brände wie Apfel-Ingwer (Á la carte 2009 Diamant), Apfel-Rosmarin (Ab-Hof-Messe 2009 Gold), Birnenmosthefe (Destillata 2011 Silber), Kriecherl oder Waldhimbeere (wohlgemerkt: Brand, nicht Geist).
    Wem das noch zu einfältig ist der greift zum Brotbrand oder Brand aus Roten Rüben, Muskatkürbis und Paprika oder Steinpilzgeist, um nur einige zu nennen. Eine komplette Auflistung des umfangreichen Sortiments inklusive aller Prämierungen findet man auf der Homepage des Erzeugers bzw. im Web-Shop.

    Für alle Interessierten hier eine Auflistung aller DESTILLATA 2011 Kategoriesiege von HIEBL:
    Williamsbirne, Limonerasbirne, Birnenbrand, Hauszwetschkenbrand, Bio Bockbierbrand, Waldbrombeerbrand (und weitere 7 Gold- und 23 Silbermedaillen).

    Den Hauszwetschkenbrand haben wir verkostet – eine wahre Gaumenfreude. Hinter diesem bescheidenen Namen verbirgt sich ein Edelbrand, der sich vielschichtig zeigt wie ein guter Rotwein. Da schmeckt man Zitrusnoten, Vanille und Zwetschke und noch vieles mehr. Die Aromen legen sich zurückhaltend an den Gaumen bis sie spürbar die gesamte Mundhöhle ausfüllen. Wie man so ein Geschmackserlebnis allein durch Destillieren von Maische erreichen kann, ist faszinierend. Und mit Zwetschkenschnaps aus dem Geschäft nicht zu vergleichen. Auch preislich nicht, denn im Gegensatz zu Schnaps, bei dem echtes Destillat mit neutralem (oft billigem) Alkohol gemischt wird, bestehen Edelbrände zu 100% aus Destillat, also alleine aus dem, was aus der vergorenen Maische herausgeholt wird (und das ist bei so manchem Obst sehr, sehr wenig).

    In Wien bekommt man Edelbrände von Hiebl bei Porta Dextra in der Innenstadt.

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